8. August 2022

Vom BMW-Betriebsgelände zum modernen Quartier

Mit Mingard entsteht im Münchner Norden ein vielfältig nutzbares Quartier mit rund 36.000 Quadratmetern Grundstücksfläche.

Der Münchner Norden ist bekanntermaßen baulich geprägt vom Automobilhersteller BMW. Auch das Hufeland-Areal, auf dem derzeit das neue Quartier Mingard entsteht, wurde bis Ende 2020 von der BMW Group genutzt. Die Zweckbauten aus den 60er- und 70er-Jahren wurden von BMW angemietet und waren vollständig von einem Werkszaun umschlossen. Dadurch war das gesamte Gelände für die Öffentlichkeit bis zu diesem Zeitpunkt nicht zugänglich.

Masterplan für die Zukunft

Eine Wende kam 2015 mit der Entscheidung BMWs, mithilfe des Masterplans „FIZ FUTURE“ den Standort mit Grundstücksnachbarn weiterzuentwickeln, umzustrukturieren und langfristig zu festigen. In diesem Zuge konnte das Joint Venture aus der Hammer AG mit einem Investmentfonds, den Macquarie Asset Management für die Bayerische Versorgungskammer verwaltet, das Gelände 2016 im Rahmen eines Ausschreibungsprozesses erwerben. Danach stand die Mission fest: die Flächen in ein offenes, grünes, verkehrsberuhigtes und hochmodernes Quartier zu verwandeln.

Nutzungsmix für verschiedene Anforderungen

Mit Mingard entsteht im Münchner Norden ein vielfältig nutzbares Quartier mit rund 36.000 Quadratmetern Grundstücksfläche. Das bedeutet nicht nur eine große bauliche Transformation, sondern auch ausschlaggebende Veränderungen mit Blick auf die Zugänglichkeit des gesamten Gebiets. Die Straßenführung der Hufelandstraße, Max-Diamand-Straße und Knorrstraße soll die bestehenden Kreuzungen zu einem gemeinsamen Knotenpunkt zusammenführen, sodass eine neue Grundstücksordnung entsteht.

Im Fokus des gesamten Quartiers steht der Nutzungsmix für unterschiedliche Ansprüche. Neben flexiblen Büro-, Gewerbe- und Hybridflächen entsteht eine florierende Infrastruktur mit Hotel, Café, Restaurant, Fitness- und Nahversorgungsangeboten. Daneben sind die künftigen Mieter des Mingard auf die räumlichen Anforderungen von „New Work“ vorbereitet, denn die Bürobereiche ermöglichen eine flexible Raumaufteilung, die für agile Arbeitsweisen geeignet ist. Ein Longstay-Hotel bietet außerdem die Möglichkeit, längere geschäftliche Aufenthalte im Mingard zu verbringen und gleichzeitig von den Einkaufsmöglichkeiten vor Ort und der guten Verkehrsanbindung zu profitieren. Ein weiterer Benefit: Das Mingard macht durch sein offenes Konzept möglich, dass sich Fußgänger und Fahrradfahrer frei bewegen können.

Raum für Innovation

Der durch die Automotive-Branche geprägte Standort soll Platz schaffen für ein innovatives und kreatives Geschäftsumfeld. Diese Innovationskraft wird besonders gestärkt durch die Konzentration auf die Bedürfnisse der künftigen Beschäftigten im Mingard. Sie finden dort vielfältigen Raum für Begegnung und Austausch, um gemeinsam große Ideen zu entwickeln.